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Adam und Eva / Eva und Adam

Am Anfang war das Wort. Aber was war dann? Etwas muss passiert sein, denn auf jedes Wort muss es eine Antwort geben. Wurde weiter geredet oder wurde geschwiegen? Wurde gedacht oder wurde gehandelt? Und müsste es nicht eigentlich heißen: Das Wort war der Anfang? Aber was war dann die Antwort? Gab es zuerst die Form und erst dann den Guss? War ER die Frage und SIE die Antwort? Und wer hat zuerst gefragt? Oder gab es zuerst die Antwort und erst dann die Frage? Mit der Serie „Adam und Eva/Eva und Adam“ will ich zeigen, dass Beide sind, weil Eines ist. Es gab keinen Ersten. Er ist, weil sie war. Sie war, weil er ist. Diese Wechselbeziehung wird in der „Adam und Eva/Eva und Adam“ Serie durch die Aufteilung des Raumes, durch Ortung und Verortung, durch Leerräume und Gemeinplätze dargestellt. In der Genderfrage geht es bei mir nicht um Polarität, nicht um Ordnung und Unordnung, nicht um Macht und Ohnmacht, sondern um menschliches Zusammensein. Der Mensch ist nur, weil Andere sind.

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